Die Schule

Die Montessori-Schule im Olympiapark ist eine staatlich genehmigte Schule. Eltern haben sie vor über 30 Jahren mitten im grünen Olympiapark als Elterninitiative gegründet und an den reformpädagogischen Gedanken Maria Montessoris ausgerichtet. Auch heute noch ist der Montessori München e.V. der Träger der Schule.

Wir unterrichten Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur zehnten Jahrgangsstufe. Insgesamt gibt es 13 jahrgangsgemischte Lerngruppen.

Die Grundstufe umfasst sieben Lerngruppen der Jahrgänge 1 bis 4 mit je 25 Kindern

Die Mittelstufe umfasst drei Lerngruppen der Jahrgänge 5-7 mit je 24 Kindern.

Die Oberstufe umfasst drei Lerngruppen der Jahrgänge 8-10 mit je 24 Jugendlichen.

Für jede Lerngruppe sind zwei ausgebildete Montessori-PädagogInnen verantwortlich. Sie begleiten die Kinder aufmerksam und liebevoll durch den Schulalltag und lassen ihnen Raum, um selbstbestimmt und ohne Notendruck zu lernen und zu arbeiten. Teilweise sind beide gleichzeitig anwesend und teilweise einer.

Der Unterricht wird bei uns durch die Freiarbeit bestimmt, in der sich die Kinder selbst aussuchen, mit welchen Materialien sie sich beschäftigen wollen. Dabei wird unter Berücksichtigung des amtlichen Lehrplans des bayerischen Staatsministeriums unterrichtet.

So wie Lernen – insbesondere soziales Lernen – im Alltag in altersgemischten Gruppen stattfindet, sollen die Kinder auch in der Schule weiterlernen können. Orientierung für die Arbeit in gemischten Gruppen ist nicht das Alter der Kinder, sondern deren Interesse und Entwicklungsstand. Erfahrungen zeigen, dass die Jahrgangsmischung das Lern- und Sozialverhalten der Kinder positiv beeinflussen kann. Maria Montessori hat in einigen Schriften aufgrund ihrer Beobachtungen die Jahrgangsmischung empfohlen.

Das zeichnet unsere Schule aus

Wir fördern das Heranwachsen zu wertorientierten, selbständigen Menschen, die sowohl für sich als auch für die Gemeinschaft einstehen, für die der respektvolle Umgang mit den Ressourcen unserer Erde und allen Lebewesen selbstverständlich ist und die bereit sind, ihren Beitrag zum Aufbau einer friedlichen Gesellschaft zu leisten.

  • Jahrgangsgemischte Lerngruppen 1-4 / 5-7 / 8-10
  • Freiarbeit in vorbereiteter Umgebung
  • Lernen im eigenen Rhythmus
  • Jahrgangsübergreifende Projekte
  • Schwerpunkt auf sozialem Miteinander
  • Impulse und Strategien zur Konfliktlösung
  • Klassenfahrten ab der ersten Klasse
  • Klassenzimmer mit Küche und Schulgarten
  • Schulbeginn um 8.30 Uhr
  • Ausführliche Information zum individuellen Entwicklungs- und Lernprozess (IzEL)

„Das Interesse des Kindes hängt allein von der Möglichkeit ab, eigene Entdeckungen zu machen. Die Freude, das Selbstwertgefühl, sich von anderen anerkannt und geliebt zu wissen, sich nützlich und fähig zu fühlen, das sind Faktoren von ungeheurer Bedeutung für die menschliche Seele. Schließlich bilden das Selbstwertgefühl und die Möglichkeit, an einer sozialen Organisation teilzuhaben, lebendige Kräfte. Und das gewinnt man nicht, indem man Lektionen auswendig lernt oder Probleme löst, die nichts mit dem praktischen Leben zu tun haben. Das Leben muss zum zentralen Punkt werden und die Bildung ein Mittel.“

Maria Montessori

Abschlüsse

Bei uns sind folgende Abschlüsse möglich

  • Montessori-Abschluss: möglich in der 9. oder 10. Klasse – eigene Prüfungsordnung
  • Erfolgreicher Mittelschulabschluss
  • Qualifizierender Mittelschulabschluss (Quali) – möglich am Ende der 9. Klasse
  • Mittlerer Schulabschluss (MSA) – am Ende der 10. Klasse
  • Fachhochschulreife und (an der MOS) nach der 12. Klasse
  • Fachgebundene Hochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife (an der MOS) nach der 13. Klasse

Übergang Grundstufe zu Mittelstufe / Gymnasium

Immer wieder gibt es die Frage, wie es nach der Grundstufe weitergeht und ob ein Kind nach der Montessori Grundstufe aufs Gymnasium wechseln kann.

Alle Schülerinnen und Schüler, die auf das Gymnasium wechseln möchten, müssen dafür den Probeunterricht absolvieren und bestehen. Wir unterstützen bzw. begleiten die Kinder, die für den Probeunterricht geeignet und auch motiviert dafür sind, in ihrem Lernen.
Folgende Schritte sind dabei vorgesehen:

  1. Elterngespräche mit den Viertklasseltern spätestens im Oktober (dabei evtl. Empfehlung eines Buches für Mathe und Deutsch).
  2. Gespräche mit dem Kind (entweder ist es beim Elterngespräch mit dabei bzw. kommt dazu oder man führt das Gespräch als LehrerIn mit allen Viertklässlern in der Klasse).
  3. Nach diesen Gesprächen müsste spätestens Ende November vom Kind die konkrete Entscheidung getroffen sein: „Ja, ich bereite mich vor.“
  4. Alle Kinder schreiten in ihrem eigenen Rhythmus im Stoff voran. Die Viertklässler müssen sich zunächst einmal den normalen Viertklassstoff aneignen. Die LehrerInnen helfen individuell weiter.
  5. Wollen oder brauchen Kinder zusätzliche Übungen, werden Aufgaben bereit gelegt (Arbeitsblätter im Ordner, Arbeitshefte oder Material). Wichtig ist dabei immer, dass die Initiative im Kind liegt! Es ist nicht Aufgabe der LehrerInnen, die Kinder zur PU-Vorbereitung zu motivieren oder sie gar zur Vorbereitung zu zwingen.
  6. Ist der Stoff erarbeitet oder auch schon früher, werden Kindern oder Eltern auf Wunsch die Probeunterrichtsaufgaben vom Jahr/von den Jahren zuvor zur weiteren Übung übergeben. Natürlich kann ein Kind auch in der Schule an diesen Themen arbeiten und wird bei Fragen individuell unterstützt.
  7. Kurz vor dem Probeunterricht kann mit den Kindern, die das wollen, auch zwei-/dreimal eine Prüfungssituation simuliert werden.

Fremdsprachen

An der Monte im Olympiapark können unsere Schüler:innen einen erfolgreichen oder qualifizierenden Mittelabschluss (9. Klasse) und einen Mittleren Schulabschluss (MSA) am Ende der 10. Klasse machen. Bei beiden Abschlüssen wird Englisch als einzige Fremdsprache geprüft.

Wer danach auf eine Fachoberschule (FOS) oder auf unsere Montessori Fachoberschule (MOS) gehen will, der kann dies ohne Kenntnisse einer zweiten Fremdsprache. Hier ist ein Fachabitur (frühestens nach der 12. Klasse) ohne weitere Fremdsprache möglich – dieses berechtigt zu einem Studium an der Fachhochschule.

Nach der 13. Klasse kann (ebenfalls ohne eine zweite Fremdsprache) die fachgebundene Hochschulreife abgelegt werden. Diese qualifiziert zu einem Studium an der Hochschule. Allerdings für die zweigspezifischen Studiengänge.

Die zweite Fremdsprache schließlich führt zur Allgemeinen Hochschulreife und ermöglicht das Studium an allen Universitäten und Studiengängen.

Grundsätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit, die B1-Kenntnisse einer zweiten Fremdsprache bis zu drei Jahren nach der fachgebundenen Hochschulreife nachzureichen.

Die dafür notwendige zweite Fremdsprache kann auch erst an der MOS begonnen werden (Spanisch oder Französisch). Hier wird versucht Schüler:innen mit oder ohne Fremdsprachenkenntnisse in Kurse einzuteilen. Einen generellen Anspruch gibt es nicht. Oft werden zusätzliche kostenpflichtige Kurse angeboten. 

Die MOS rät: Wer eine zweite Fremdsprache als zusätzliches Abiturfach wählen will, der sollte vor der MOS möglichst etwa das Level A1 erreichen. 

Wir bieten daher an unserer Schule im Rahmen der oGTS Mittel- und Oberstufe Spanisch und Französisch bis zum A1 Level kostenpflichtig an. Dies erfolgt in der Regel in drei Jahren. In Spanisch ist dies bei uns bereits möglich, Französisch befindet sich im Aufbau. Wir bieten bisher Französisch I und Französisch II, im kommenden Schuljahr ist dann auch diese Sprache bis zum dritten Level ausgebaut.

Dabei ist unsere Empfehlung für die Belegung der Sprachen im Rahmen der oGTS die folgende:

  • Beginn mit Level 1 in Spanisch oder Französisch in der 5. Jahrgangsstufe
  • Der Beginn mit einer Sprache nach der 7. Klasse ist kaum mehr möglich, weil sich das Programm mit den schulischen Nachmittagsunterrichten überschneidet.

Der Unterricht im Rahmen der oGTS (1x die Woche 1,5 Stunden am Nachmittag) ist natürlich weniger umfassend als ein Fremdsprachenunterricht an einer Realschule oder dem Gymnasium.

Kinder mit besonderes Bedürfnissen

Behinderte Schüler können unter bestimmten Voraussetzungen an der Schule aufgenommen werden. Allerdings liegt unserem Schulkonzept nicht ausdrücklich der integrative Ansatz zu Grunde. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind deshalb auch keine ausgebildeten Sonderpädagogen. Gelegentlich konnten wir jedoch in den vergangenen Jahren Kinder aufnehmen, die von eigenen Begleitern betreut wurden. Davon haben im Zusammenleben immer wieder alle profitiert. Sprechen Sie in diesem Fall am besten mit uns persönlich. Informationen zu einer Montessori-Schule für das mehrfachbehinderte Kind finden Sie unter www.aktionsonnenschein.de

Unser Umgang mit Corona – Hygienekonzept

JIm Zuge der Corona-Richtlinien haben auch wir ein Hygienekonzept erstellt, welches fortlaufend aktualisiert wird. Auch das Lüftungskonzept passen wir regelmäßig an die aktuellen Richtlinien an. Hier sind unsere aktuellen Dokumente dazu:

Hygienekonzept Montessorischule

Lüftungskonzept Montessorischule

Flyer Hygiene

Flyer Lüftung