Montessori im Olympiapark – Eine Elterninitiative

Unsere Einrichtungen verstehen sich als Lern- und Lebensort für unsere Kindergarten- und Schulkinder und deren Eltern. Eltern haben 1972 diesen Verein gegründet und gestalten diesen seither aktiv mit.  Mit dem Eintritt ins Kinderhaus und der Schule erhalten alle Eltern die Möglichkeit, sich auf vielfältige Möglichkeiten einzubringen.

Warum Eltern-/Familienstunden?

Jede Familie ist mit ihrem Eintritt in die Monte die Verpflichtung eingegangen, mindestens 20 Familienstunden (10 für Alleinerziehende) im Jahr in unsere Gemeinschaft einzubringen. Früher haben wir diese Stunden Elternstunden genannt, dies haben wir mittlerweile umbenannt, da die Kinder mit zunehmendem Alter selbst aktiv in die Gestaltungsrolle wachsen dürfen und im Sinne der Familienvielfalt auch Omas, Opas, Tanten, Onkel, Lebensbegleiter und -gefährtInnen eingeladen sind, bei uns mitzuwirken.

Diese Familienstunden sind ein sehr wichtiger immaterieller Beitrag

  • zur aktiven Gestaltung der Schule und des Kinderhauses,
  • für den Ort, an dem unsere Kinder die meiste Zeit verbringen,
  • als eine Möglichkeit der Teilhabe,
  • im Sinne der Vorbildfunktion für unsere Kinder, sich in Gemeinschaft und Gesellschaft zu engagieren,
  • und nicht zuletzt helfen sie, Gebühren für Schule und Kinderhaus auf niedrigem Niveau zu halten.

Der „Spirit“ der Familienstunden

Mit den 20 verpflichtenden Familienstunden pro Jahr schaffen alle Eltern gemeinsam eine wesentliche und tragfähige Leistungsbasis für unsere Einrichtungen. Das ist nicht weniger als ein Kernaspekt unserer Gemeinschaft, denn die Monte wurde ursprünglich als Elterninitiative gegründet und besteht nicht zuletzt durch das Engagement von Eltern bis heute.

Darüber hinaus eingebrachte Stunden machen die Monte, die Klassen, das Kinderhaus, jedes einzelne Fest, unsere Außenanlagen und Umgebung und die Monte-Gemeinschaft noch mehr zu einem einzigartigen Lebens- und Lernort für unsere Kinder.

Und wer Lust und die Energie hat, ein großes Vorhaben anzugehen, findet bei uns die Möglichkeit, wirksam mitzugestalten. Unsere Vorstände freuen sich auf Eure Impulse.

Was wir uns erhoffen und wünschen, ist, dass sich alle gemäß ihren Freuden, Vorlieben und Fähigkeiten bei den vielfältigen Aufgaben und Angeboten einbringen!

Wir sind neu an der Monte – wie vernetze ich mich?

Wenn Ihr neu an der Schule oder im Kinderhaus seid: keine Panik! Bis zum Ende des ersten Schuljahres habt Ihr bestimmt raus, wie es bei uns läuft.

Es ist nicht notwendig, sofort große Verantwortung zu übernehmen – es sei denn natürlich, Ihr fühlt Euch dazu bereit. Viele kleine Aufgaben, die in Eurer eigenen Lerngruppe, den Kinderhausgruppen oder Arbeitskreisen anfallen, brauchen Euer Engagement. Außerdem leistet Ihr die Putzdienste in Eurer Gruppe, und auch unsere verschiedenen Feste brauchen tatkräftige Unterstützung.

Mit diesem Engagement werdet Ihr bestimmt 20 Familienstunden erbringen und habt außerdem die Möglichkeit, verschiedene Aufgabenfelder der Familienmitarbeit näher kennenzulernen.

Eure Elternbeiräte, die Pädagog*innen, andere Eltern, die Leiter*innen der verschiedenen Arbeitskreise und natürlich auch unsere Vorstände stehen für all Eure Fragen rund um die Familienstunden zur Verfügung und helfen Euch jederzeit gerne weiter. Außerdem findet ihr zusätzliche Informationen im Intranet.

Scheut euch nicht zu fragen, zu schreiben, anzurufen oder vorbeizuschauen!

Was sind die Regeln?

Solidarisch übernehmen wir gemeinsam die Familienmitarbeit an der Monte.

Die Putzdienste in den Lerngruppen und im Kinderhaus sind verpflichtend. Sie sind für alle Familien eine Möglichkeit, die Arbeitsumgebung und das Material der Kinder besser kennenzulernen und sich auch untereinander stärker zu vernetzen. Hier spielt es keine Rolle, wie intensiv man sich bereits einbringt – diese Aufgabe wird ausnahmslos von allen Familien übernommen.

Die Teilnahme an Elternabenden und Mitgliederversammlungen sowie der Besuch der Feste zählen nicht als Familienstunden.

Es gibt immer wieder Situationen, in denen es für eine Familie schwierig ist, bestimmte Dienste wahrzunehmen. Oft finden sich in diesen Fällen bei frühzeitiger Kommunikation Lösungen und Möglichkeiten, die für alle Beteiligten tragbar sind. Anstrengend wird es für uns als Solidargemeinschaft allerdings, wenn Ihr nicht oder erst sehr spät mit Eurem Anliegen auf uns zukommt. Wir bitten Euch deshalb, unbedingt so früh wie möglich mit den jeweiligen Verantwortlichen zu sprechen.

Für Familien, die weniger als die vorgeschriebenen 20 bzw. 10 Stunden im Schuljahr leisten, ist ein klarer Prozess definiert. Die fehlende Familienmitarbeit wird mit 15 € pro Stunde in Rechnung gestellt.

Wichtig: Tragt unbedingt bis zum 15. August Eure Familienstunden im Intranet ein, nur so gelten sie als geleistet!