In unserer Schule greifen schulische und außerschulische Lernaufgaben ineinander. Das häusliche Lernen ist ein wichtiger Bestandteil und dient zur Vorbereitung, Fortsetzung und Ergänzung des schulischen Lernens.

Beispiele:

  • Üben und Vertiefen von Gelerntem

Die Wichtigkeit des Übens ist in der Pädagogik unumstritten. Zusätzlich zu den vielen Möglichkeiten, die das Montessori-Material bietet, ist auch die häusliche Übung wichtig – bei einem Kind mehr, bei einem anderen weniger.

  • routinemäßige Arbeiten

Das Kind ist verantwortlich für eine aufgeräumte und vollständige Schultasche mit allen erforderlichen Arbeitsmaterialien.

  • kreative Arbeiten

Das Kind ist als „Forscher und Experte“ gefordert. Es sammelt zu Hause Gegenstände oder Informationen, um sie an die Lerngruppe weiterzugeben.

  • freiwillige Arbeiten

Kindern, die freiwillige Arbeiten erledigen wollen, stellt der Pädagoge entsprechende Aufgaben zur Verfügung.

In einer Schule von der ersten bis zur zehnten Klasse ist es dabei als Prozess zu sehen, dass die Schüler zunehmend selbstständig und eigenverantwortlich an die Arbeit gehen. Eltern unterstützen ihre Kinder, indem sie geeignete Rahmenbedingungen im Sinne einer vorbereiteten Umgebung schaffen. Die Schüler sollen erkennen, wo der geeignete Ort und wann die geeignete Zeit ist, um zu Hause konzentriert und motiviert arbeiten zu können. Die Eltern zeigen ein begleitendes Interesse an der Arbeit ihres Kindes. Erforderliche Hilfestellungen erfolgen individuell in Absprache zwischen Schülern, Lehrkräften und Eltern nach dem Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun.“